Mit zahlreichen bunten Bildern. Aus dem Englischen von Nicola T. Stuart. Wer hat sich nicht schon gefragt, wie Kinder eigentlich funktionieren? Babette Cole gibt verblüffende Antworten und erklärt in Bild und Text, wie man eine gute von einer üblen Göre unterscheidet. Systematisch erschließt sie alle Gebiete, die zu diesem umfassenden Thema gehören: die Anschaffung einer Göre, typische Merkmale einer guten und einer üblen Göre, die erstaunlich unterschiedliche Kraftstoffverbrennung (Verdauung), aber auch die sehr verschiedenen Arten der Beseitigung körpereigenen Abfalls. Dass üble Gören keine Knochen haben und im Gegensatz zu guten Gören, durch deren Körper das Herz Blut pumpt, mit Diesel laufen, ist ebenso spektakulär wie die Erkenntnis, dass üble Gören einen Sehfehler dadurch ausgleichen, dass sie häufig auf dem Kopf stehend anzutreffen sind ? Für Kinder, die wissen wollen, was Erwachsene eigentlich so über sie denken, und für Erwachsene, die wissen wollen, auf was sie sich mit Kindern einlassen.
Angelika Ohland hat ein Problem: den Humor von Kindern beziehungsweise dessen Nicht-Vorhandensein. Wenn Kinder einen Witz erzählten, habe ein Erwachsener zwei Möglichkeiten, nämlich entweder der Freundlichkeit halber zu lachen und sich so einem weiteren Kinderwitz auszusetzen, oder zu gähnen und somit den mühsam erarbeiteten Familienfrieden aufs Spiel zu setzen. Um die "Humorentwicklung" des Kindes zu beeinflussen, empfiehlt die Rezensentin das Vorlesen "witziger Bücher". Babette Coles "Handbuch für Görenbesitzer" kann sie nur empfehlen: es sei eine "Art bebilderte Gebrauchsanweisung", sehr nützlich offenbar auch für Eltern, die erfahren, "welchen Kraftstoff Gören brauchen, wie Aufhängung, Steuerung und Verkabelung funktionieren, wie man seine Gören warten muss, damit sie länger halten, und wie man den Wiederverkaufspreis stabil halten kann".
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