Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.11.1999
Sehr angetan äußert sich Myriam Mellies über dieses Hausbuch der Dichtung, das Abzählverse mit Gedichten kombiniert, und Kinderreime Seit an Seit mit lyrischen Werken stellt, die eigentlich für Erwachsene geschrieben wurden. Gerade darum empfiehlt Mellies dieses Buch durchaus auch den Eltern. Susanne Berners "verspielt-skurrile Bilder" wirkten dabei als Lesezeichen, die sich mit den Gedichten assoziierten und sie darum leichter zu erinnern machten. Und Herausgeber Edmund Jacoby sei ein "unbefangen durch die Epochen schlendernder Sammler".
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 14.10.1999
Ute Blaich begeistert sich in ihrer Rezension vor allem für die Zeichnungen Berners, die ihrer Meinung nach die jeweilige Atmosphäre der Texte - oft mit einem Augenzwinkern - erstaunlich treffend wiedergeben. Mit grosser Sicherheit wisse sie die jeweils passende Bildidee für die vielfältigen Gedichte zu entwickeln, ohne dabei jedoch in Manierismen zu verfallen oder lediglich "kostümierte Niedlichkeiten" auf`s Papier zu bringen: Berners Illustrationen seien "Notenschlüssel für die Texte".
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999
Besonders die Vielseitigkeit dieses Bandes hat es Hans-Joachim Gelberg angetan: Neue und alte Gedichte, lyrische und freche, Volksreime und auch Gedichte von Autoren, die sonst in dieser Art Anthologie selten zu finden sind (wie Gedichte von Hugo Ball und Kurt Schwitters), seien hier zusammengestellt. Darüber hinaus lobt Gelberg das Einfühlungsvermögen der Illustratorin Rotraut Susanne Berner, die "immer etwas Überraschendes" präsentiere.
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