Sebastian Kurz gilt als das Wunderkind der österreichischen Politik. Von den internationalen Medien angesichts seines Alters und seiner steilen politischen Karriere bestaunt, konnte er als Bundesparteiobmann einen großen Wahlsieg erringen. Wer ist dieser junge Mann, der mit dem Versprechen antrat, eine alte, verkrustete Partei in eine moderne 'Bewegung' umzuwandeln? Was sind seine politischen Inhalte und Ziele? Wer steht hinter ihm? Wie haben sich seine Positionen im Laufe seiner politischen Laufbahn geändert? Die Journalistinnen Nina Horaczek und Barbara Tóth beleuchten in diesem Porträt Herkunft, Werdegang und Politik von Sebastian Kurz.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.03.2018
Rezensentin Meret Baumann erfährt aus der Kurz-Biografie der österreichischen Journalistinnen Nina Horaczek und Barbara Toth die biografischen Eckpunkte des österreichischen Kanzlers von der Bauernhof-Kindheit bis zur ÖVP-Parteijugend. Gut getroffen erscheint ihr die Persönlichkeit des Politikers, seine Unverfrorenheit und sein Kontrollzwang in Sachen Außenwahrnehmung. Dass Kurz als makel- und bruchlose Gestalt erscheint, lässt die Rezensentin allerdings etwas ratlos zurück. Was hinter der Selbstinszenierung steckt, können ihr die Autorinnen nicht verraten. Das spricht für sich selbst, ahnt Baumann.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.12.2017
Peter Münch ist klar, dass die Kurzbiografie über Sebastian Kurz der beiden "Falter"-Journalistinnen Nina Horaczek und Barbara Toth nur vorläufig sein kann. Zu frisch ist der Erfolg des 31-jährigen politischen Wunderkinds. Über Schlagworte wie Familie, Macht oder Leistung sowie über Weggefährten, Kindheit und Jugend nähern sich die Autorinnen dem Phänomen Kurz, meint Münch, und leiten das Selbstbewusstsein und die Bodenständigkeit des Politikers von dessen persönlichen Verhältnissen ab. Die Frage, wer Kurz eigentlich ist, kann das Buch dem Rezensenten allerdings nicht beantworten.
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