Aus dem Amerikanischen von Erika Ifang. Die Erfolgsgeheimnisse der Star-Therapeuten Phil Stutz und Barry Michels. Es gibt Zeiten, in denen uns Angst, Unsicherheit und negative Gedanken überwältigen und blockieren. Was wäre, wenn wir nicht mehr in der Vergangenheit nach der Ursache für unsere Probleme suchen müssten, sondern wenn es ein hilfreiches Mittel gäbe, mit dem wir das Problem wirklich lösen könnten? Die "Tools" bieten genau das. Sie sind ein machtvolles Werkzeug zur Veränderung. Mithilfe der Tools erlangen wir Zugang zu Kräften, die größer sind als wir selbst. Wenn wir diese nutzen, können wir hinderliche Muster wie Angst, Wut, Schüchternheit und negatives Denken überwinden und unser individuelles Potenzial voll entfalten.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.10.2012
Christoph Bartmann hat Phil Stutz' und Barry Michels' Buch "The Tools" durchaus interessiert gelesen. Die beiden Therapeuten, die in Hollywood Schauspielern, Drehbuchschreibern und Filmproduzenten wieder auf die Beine helfen, schildern darin ihr Programm, um Selbstvertrauen, Lebensfreude, Gelassenheit und innere Stärke zu erreichen. Bartmann räumt ein, dass es leicht sein dürfte, sich über dieses Selbsthilfebuch lustig zu machen. Doch trotz einiger Skepsis kann er sich vorstellen, dass die therapeutischen Instrumente von Stutz und Michels wie aktive Liebe oder Umpolung des Verlangens tatsächlich funktionieren. Wirklich neu oder originell scheint ihm das Buch allerdings nicht. Er sieht darin ein eher "suggestives Re-Make und Update" von bewährten psychotherapeutischen Techniken. Jedenfalls hat die Lektüre bei ihm das Interesse geweckt, in den Praxisräumen von Stutz und Michels den Selbsttest zu machen. Allerdings nimmt Stutz seines Wissens schon lange keine neuen Klienten mehr an, und bei Michels müsste er 360 Dollar pro Stunde zahlen. Vor diesem Hintergrund ist das Buch ein echtes Schnäppchen.
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