Jesper Lier, 20, weiß nur noch eines: Er muss sein Leben ändern, und zwar radikal. Er erlebt eine turbulente Woche und eine wilde Odyssee durch das neue Berlin. Ein tragikomischer Roman über die Angst, wirklich die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Mit großer Enttäuschung hat Rezensentin Inge Kuttner Benedict Wells' zweiten Roman beiseite gelegt. Denn nach dessen großartigem Debüt vor einem Jahr hätte sie deutlich mehr als diese "Kleine-Jungs-Geschichten" von ihm erwartet. Das Buch erzähle vom Erwachsenwerden eines zwanzigjährigen Schriftstellers in Berlin. Aber vieles, das dabei unter die Haut gehen könne, geht aus Sicht der Rezensentin leider verloren, weil Wells sich immer in einen merkwürdig altbackenen "Jungston" zurückziehe. Bevor sie ihren Frust über das Buch zum Totalverriss vertieft, klappt die Rezensentin den Roman lieber gnädig zu, um auf Wells nächstes Buch zu warten.
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