Michael Kaltenbrach, ein junger Jurist, folgt der Einladung eines Verlages nach Köln; er hofft, dass seine Erzählungen veröffentlicht werden. während der Zug durch die Nacht rattert, erinnert er sich an die vergangenen Jahre in seiner Heimatstadt Kürren: Fußball, Mädchen und das Nachtleben sind die großen Passionen. Kathrin heißt die hoffnungsvolle erste Liebe, Margarete steht für die erste erotische Niederlage. Michael will den allzu geordneten Verhältnissen Mitte der Sechzigerjahre entfliehen - aber sind er und sein Freund Eugen, der ihn begleitet, bereit für die Verlockungen in Köln?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.04.2011
Wirklich begeistern kann uns Walther Hinck nicht für den neuen Roman von Benno Hurt, in dem sich der Autor in Gestalt seiner Romanfigur an seine Anfänge als Autor im Verlag Kiepenheuer und Witsch Mitte der 60er Jahre erinnert. Möglicherweise ist die Rezension ja auch bloß ein Geburtstagsgruß an den Autor, der heute seinen siebzigsten Geburtstag feiert. Hurts Kunst liegt für Hinck jedenfalls in der Verwandlung von bundesrepublikanischer Nachkriegsgeschichte in die Geschichte der Lebensweisen, was Handlung und Personen dem Leser recht nahebringt, wie Hinck versichert.
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