Berlin, Sommer 1928. In Bühlers Ballhaus in der Auguststraße, auch "Clärchens Ballhaus" genannt, wird eine Garderobiere ermordet aufgefunden. Clärchen, die Betreiberin, ist schockiert. Zielt der Mord in irgendeiner Weise auf ihr Etablissement? Oder hat der kommunistische Ex-Geliebte der Toten etwas mit der Tat zu tun? Kommissar Leo Wechsler und seine Kollegen ermitteln in einer Welt aus Charleston, Sekt für eine Mark und hemmungslosem Amüsement.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.04.2020
Sehr freundlich bespricht Rezensent Jens Bisky den in den Zwanziger Jahren (wann sonst?) in Berlin (wo sonst?) spielenden Roman. Besonders gefallen haben ihm die kundigen "Alltagsszenen" zwischen Berlin-Mitte und Wedding. Nicht das übliche Glamouröse der Orte der Nacht werde gezeigt als vielmehr, wie sie bei Tageslicht aussehen. Und ganz besonders sympathisch findet der freundliche Kritiker die "patenten", emanzipierten Frauen in diesem Krimi, die unter ihren Bubiköpfen auch denken können und eigene Berufe anstreben, was die Männerwelt eher überfordert. Ob dies darüber hinaus ein Krimi mit Spannung oder spannender Thematik wäre, sagt uns Bisky leider nicht.
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