Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.12.2001
Übernatürliche Erscheinungen schaden der Seele, hat Christa Gebhardt in diesem "spannenden Buch" gelesen. Der Autor, selbst jahrelang "Fan von Übersinnlichem", klärt darin auf, was hinter Okkultismus und "unerklärlichen Phänomenen" steckt, schreibt die Rezensentin. Er übermittelt sein Wissen, in dem er ein fiktives "Geisterjäger-Trio" einsetzt, dass seinen Freunden und Klassenkameraden erklärt, wie "Gläser rücken" funktioniert - das findet die Rezensentin "trickreich getarnt". Ohne einen "erhobenen Zeigefinger" werde in diesem Buch verdeutlicht, dass die " Wahrheit naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten" gehorche - und Gläser durch die "Summe der Einzelkräfte" über einen Tisch rückten.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…