Herausgegeben von Wolfgang und Ute Benz. Rechtsextreme jugendliche Straftäter agieren immer frecher und selbstbewusster, oft genug ohne irgendeine Bereitschaft zur Einsicht. Der vorliegende Band enthält Beiträge von Autoren und Autorinnen unterschiedlicher Provenienz, von Historikern, Psychologen, Psychotherapeuten und Sozialwissenschaftlern zu den Fragen: Durch welche Feindbilder bzw. Freundbilder, durch welche Idealisierungen und Enttäuschungen sind die jüngeren von den älteren Generationen in Deutschland geprägt?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.09.2001
Für die Rezensentin ist das Buch ein Protokoll der Debatte um die unterschiedliche Kindererziehung in Ost- und Westdeutschland. Aufschlussreich ist der Band in den Augen Christa Gebhardts besonders deshalb, weil die Autoren (Psychologen, Sozialwissenschaftler, Historiker aus Ost und West) zeigen, wie diffizil geknüpft das Netz aus vermeintlich objektiven Urteilen, Schuldzuweisung und Verdrängung ist und wo die gemeinsamen, wo die trennenden Erfahrungen liegen. Die teils autobiografischen und historischen Aufsätze, schreibt sie, sind auch für Jugendliche "überaus lesenswert".
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