Sylvia ist über vierzig, geschieden und kinderlos, als sie ihren Job in New York verliert und spontan mit dem Geld ihrer Abfindung nach Italien reist. Im toskanischen Fiesole lernt sie Henry kennen, einen charmanten amerikanischen Lebemann, der das Geld seiner Frau durchbringt. Die beiden beginnen ein Gespräch, das den Sommer überdauert. Mit dem Finger auf der Landkarte bereisen sie Europa und lassen dabei Stationen ihres Lebens Revue passieren: Verpasste Chancen, Kindheitsträume und Familiengeheimnisse ziehen vorbei wie die Wälder des alten Europa, und bald finden sich Sylvia und Henry an einer Weggabelung wieder.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.07.2010
Eine Moral hat sie auch diese Geschichte zweier amerikanischer Fortysomethings auf moralischen Abwegen im alten, sehr romantischen Europa. Aber ob das nun gut ist oder doch ganz schlimm, vermag uns Christina Rietz auch nicht zu sagen in ihrer Besprechung. Zwischendrin will sie den Roman schon mal loswerden, Binnie Kirshenbaums Kitschhammer schlägt sie beinahe aus dem Rennen. Schwer zu sagen, warum sie dann doch weiterliest und dem mäandernden Erzählstil der Autorin folgt, bis sie fast ... Also Standvermögen hat sie jedenfalls, die Rezensentin Rietz.
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