Ein Mann durchlebt noch einmal die Sommerferien, die er als Junge in Genua verbrachte, umsorgt von einer geheimnisvollen jungen Frau, die ihm nur schattenhaft in Erinnerung geblieben ist. Nun versucht er herauszufinden, wer diese Frau war und was damals wirklich geschah.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.09.2006
Der Zürcher Bruno Steiger habe einen "Ferienroman" geschrieben, der den Ausflug in die Fremde als grundlegende Grenzerfahrung umdeutet, die in Enttäuschung und Desillusionierung mündet, berichtet ein begeisterter Andreas Langhäuser. Besonders angetan ist er von der zugleich tieftraurigen und beglückenden Weise, in der der Autor detektivisch dem Scheitern seines Ich-Erzählers nachspürt, der sich im Urlaub in Genua auf die Fährte zufällig gefundener alter Familienfilme begibt. Aus diesen Filmen spinnt Steiger ein abstruses und unsicheres Geschehen, das den Rezensenten in seinen Überblendungen, Rückblicken und Schnitten an alte "Serie-noire"-Filme erinnert.
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