Bonn im Jahr 1994. Anne möchte raus aus ihrer piefigen Heimatstadt, aber wohin, das weiß sie so wenig wie ihre Freundinnen. Wenigstens ihr Bewusstsein wollen sie erweitern, also besuchen sie Schamanen, schweigen in einem Ashram und futtern Drogenpilze. Barbara Peveling erzählt eine Generation nach 68 von neuen Helden und alten Träumen - eine Aufbruchs- und Sehnsuchtsgeschichte der Generation VW Polo.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.06.2009
Dass die junge Debütantin als Schreibtalent gilt, kann Gisa Funck nicht so ganz nachvollziehen. Den ersten Roman von Barbara Peveling findet sie jedenfalls sterbensöde. Zwar hält sie eine Coming-of-age-Geschichte mit den richtigen Ingredienzien, erzählt mit der adäquaten Haltung, nach wie vor für lesenswert. Was Peveling hier vorlegt, scheint ihr allerdings ganz ohne Biss zu sein und von einer Unentschiedenheit in Ton und Stil, die der Gleichgültigkeit der jugendlichen Kurt- Cobain-Verehrerin allzu ähnlich sieht, wie Funck findet.
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