Aus dem Kanadischen von Norbert Juraschitz. Noch im 17. Jahrhundert war die Magie etwas ganz Alltägliches. Niemand hätte sich damals gewundert, wenn ein junger Mensch, nach seinem Berufswunsch gefragt, "Zauberer" geantwortet hätte. Zauberer, Menschen denen man magische Kräfte zusprach, waren so normal wie Ärzte und Wissenschaftler: Sie mixten heilende Tinkturen, blickten in die Zukunft, bannten Geister und Dämonen. Ihr höchstes Ziel aber war es, den Stein der Weisen zu finden, den geheimnisvollen Stoff, der seinem Besitzer Unsterblichkeit verleihen sollte und dazu die Kraft, Gold zu machen. Einer von dem man weiß, dass er dieses Ziel ebenfalls verfolgte, war Isaak Newton. Doch seine Suche nach dem Stein der Weisen scheiterte - stattdessen wurde er einer der bedeutendsten Wissenschaftler der Menschheitsgeschichte. Er hat den Weg beschritten, auf dem ihm die Menschen bis heute gefolgt sind: vom Glauben an die Magie zu den Erkenntnissen der Wissenschaft.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…