Aus dem Kanadischen von Norbert Juraschitz. Noch im 17. Jahrhundert war die Magie etwas ganz Alltägliches. Niemand hätte sich damals gewundert, wenn ein junger Mensch, nach seinem Berufswunsch gefragt, "Zauberer" geantwortet hätte. Zauberer, Menschen denen man magische Kräfte zusprach, waren so normal wie Ärzte und Wissenschaftler: Sie mixten heilende Tinkturen, blickten in die Zukunft, bannten Geister und Dämonen. Ihr höchstes Ziel aber war es, den Stein der Weisen zu finden, den geheimnisvollen Stoff, der seinem Besitzer Unsterblichkeit verleihen sollte und dazu die Kraft, Gold zu machen. Einer von dem man weiß, dass er dieses Ziel ebenfalls verfolgte, war Isaak Newton. Doch seine Suche nach dem Stein der Weisen scheiterte - stattdessen wurde er einer der bedeutendsten Wissenschaftler der Menschheitsgeschichte. Er hat den Weg beschritten, auf dem ihm die Menschen bis heute gefolgt sind: vom Glauben an die Magie zu den Erkenntnissen der Wissenschaft.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…