Aus dem Französischen von Anja Kootz. In "Groß werden" begleiten wir einen Jungen und seine Mutter auf ihrer Entdeckungsreise durch den Wald, wo sie in Erinnerung an den verstorbenen Großvater gemeinsam einen Baum pflanzen. Dieses einfühlsame Bilderbuch fängt die Schönheit und den Fluss des Lebens ein und lädt dazu ein, über die tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Natur nachzudenken.
Rezensent Siggi Seuß begibt sich mit Charles Berbérian und dessen Protagonisten, Mutter und Sohn, auf einen wunderbar lebendigen und tiefgründigen Waldspaziergang: In einem "betörend frühlingsfrischen Wald" sind sie unterwegs und sprechen über alles, was das Kind beschäftigt, wie zum Beispiel die Frage, ob Bäume auch heiraten und Kinder bekommen und ob der Wald wie eine große Familie ist. Seuß lobt den Zeichenstil Berbérians, der die Waldszenerien lebensnah zeigt, die Dialoge zwischen Mutter und Sohn aber in Schwarz-Weiß darstellt und damit eine schöne Spannung herstellt. Für den Kritiker ein äußerst gelungenes Bilderbuch.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…