Herausgegeben von Michel Comte. Text von Sam Stourdze. Mit 203 Duotone- und 25 Farbtafeln. Ein sensationeller Fund wurde vor einigen Jahren gemacht, als im Nachlass von Charles Chaplin ein enormes Fotoarchiv zum Vorschein kam: Tausende von Glasnegativen, Negativen und Abzügen mit Bildern aus Chaplins Leben. Chaplin selbst hatte es gründlich dokumentiert. Schnappschüsse von seinen Freunden und Kindern aufgehoben und die Fotografien gesammelt, die während der Arbeit an seinen Filmen entstanden waren. Der Fotograf Michel Comte hat daraus eine Auswahl getroffen, die einen bislang unbekannten Charlie Chaplin zeigt, den privaten Chaplin an der Seite seiner Kinder und Enkel, im Kreis von Künstlerkollegen und Zeitgenossen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 16.11.2002
Ein "schwelgerisch schöner Band", schwärmt Daniel Kothenschulte über Charlie Chaplins "Fotoalbum". Ausgewählt wurden die Fotos auf Wunsch der zur Zeit intensiv mit der Pflege von Chaplins Nachlass beschäftigten Chaplinfamilie vom Fotografen Michel Comte. Nicht überraschend für den Rezensenten, dass sich Comte, ein "Freund gepflegter Eleganz", immer wieder für Aufnahmen entschied, die er auch selbst gemacht haben könnte. Der Band bietet nach Kothenschultes Ansicht jedenfalls eine "breite Mischung" aus professionellen Starfotografien und nicht minder professionellen Amateuraufnahmen, die Chaplin und seine Familie auf Reisen festhalten. Allerdings hätte Kothenschulte gern gewusst, wer im Einzelfall den Auslöser betätigt hat.
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