Mit Fotos. Unser Planet Erde wird von einer unsichtbaren Zivilisationsform bewohnt und beherrscht. Lange Zeit existierte sie unerkannt unter uns. Den beiden Autoren Kracht und Niermann ist es gelungen, bei einer Besteigung des afrikanischen Mount Kilimanjaro mit dieser Zivilisationsform in Kontakt zu treten; sie wurden Zeugen bis dahin nicht für denkbar gehaltener und nicht einmal gedachter Erscheinungen. Die Menschheitsgeschichte muss noch einmal völlig neu geschrieben werden. Wir, die Menschheit, stehen unter der Kontrolle eines Machtsystems von einzigartiger Ausdehnung. Spannend geschrieben, zwingend recherchiert und mit eindrucksvollen Fotos versehen, beschreibt "Metan" eine Verstrickung kosmischen Ausmaßes.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.04.2007
Richtig warm wird Christoph Bartmann mit Christian Krachts und Ingo Niermanns "konfusem Weltverschwörungstraktat" nicht, echte Begeisterung sieht jedenfalls anders aus. Dabei findet er die Lektüre der bewusst haarsträubenden, in "konzeptjournalistischer Schreibe" gehaltenen Abhandlung über die Bedrohung des Weltatems durch Methan, bei der unter anderen Franz Josef Strauss, Lyndon LaRouche und andere einen Auftritt haben, durchaus vergnüglich. Das Buch lässt sich seines Erachtens als Parodie auf das momentan so populäre Genre des " alarmistischen, menschheitsbelehrenden Groß-Sachbuches" lesen. Zugleich fühlt er sich an einen durchaus lustigen "Pennälerscherz" erinnert. Sicher scheint ihm allerdings auch, dass sich für das Buch niemand interessieren würde, wäre nicht Christian Kracht einer der Autoren. Sein Fazit: Wer das Buch nicht liest, hat nichts verpasst, wer es liest, "kann damit eine kurze Bahnfahrt ähnlich sinnvoll füllen wie mit einer Durchsicht etwa der 'Titanic'".
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 14.03.2007
Viel anfangen kann die Rezensentin Ina Hartwig nicht mit den Szenarien, die Christian Kracht und Ingo Niermann entwerfen - zumindest, was deren Sinnhaltigkeit angeht. Ganz gut unterhalten scheint sich Hartwig trotzdem zu fühlen - zum Beispiel von der "zugleich verschwörungstheoretischen wie satirischen Grundierung" des Buches. Thematisch holen die beiden Autoren in jede Richtung weit aus. Um das, was Methan in ihrer kleinen Bergsteigetruppe ebenso wie in der großen weiten Welt anrichten kann, geht es ebenso, wie um die Bösewichte und die großen politischen Probleme dieser Welt. Ob das "Sektenprosa" ist, oder eine Verballhornung - das weiß die Rezensentin allerdings auch nicht wirklich.
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