Jeden Donnerstag treffen sich Rosa-Li und Wanda mit ihren Freunden. Zum Spielen. Aber nie können sie so richtig loslegen, denn immer fehlt einer. Mini muss schnell mal aufs Klo, Dick will sich eben noch ein Wurstbrot schmieren und Willi muss unbedingt wissen, wie es beim Fußballspiel steht. Plötzlich sind Rosa-Li und Wanda ganz allein. Und endlich fällt ihnen ein, was sie alle gemeinsam spielen können: Verstecken! Wanda kneift die Augen zu und fängt an zu zählen ...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2009
Rezensent Burkhard Müller ist entzückt von diesem Buch von Saskia Hula, obwohl es darin eigentlich um nicht viel mehr geht als die ewige Trödelei und das daraus folgende leidige Aufeinanderwarten. Die Schweine-Clique, von der die Geschichte handelt, bekommt vom Warten allerdings gar keine schlechte Laune, sondern versucht sich anderweitig zu vergnügen. Der Spaß, den die Schweine haben, überträgt sich nach Einschätzung des Rezensenten auch auf die Leser. Hulas Buch hat also nicht nur Charme, sondern durchaus einen pädagogischen Mehrwert. Das liegt unter anderem auch an den gelungenen Illustrationen von Christine Brand. Die "erfüllen die leere Zeit des Wartens mit dem Überschuss des Lebendigen".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…