Maria und Zenzi gehört ein Hof im Bayerischen Wald. Die ledigen Schwestern sind ganz normale Leute - und etwas sehr Besonderes. Sie stecken voller Erinnerungen und sind zugleich ganz der Gegenwart zugewandt. In faszinierender Sprache schildert Christine Zuppinger das Leben und die Erzählungen der lebensweisen Bäuerinnen.
Fasziniert hat Rezensent Wilhelm Trapp dieses Buch über zwei ledige Bäuerinnen gelesen, dessen Schönheit und Poesie für ihn trotzdem nur schwer fassbar ist. Christine Zuppinger halte das Leben ihrer Protagonistinnen sozusagen auf "zwei Handvoll traumgrauer Fotos" des schlichten Bauernhofes und "ebenso grobkörniger Schilderung" des Lebens seiner Bewohner dort, was das Buch für ihn neben seinem belletristischen Wert auch als Sachbuch und Zeitgeschichte auszeichnet. Kostbar findet er auch das Vorkommen bereits "verwehender Worte" aus der bäuerlichen Lebenswelt, subtile Erotik, herbe Komik und die Art und Weise, wie diese Figuren in ihrer archaischen Welt auch von der Moderne "durchweht" werden.
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