Aus dem Amerikanischen von Werner Schmitz. Ein tiefer, erschütternder Blick in menschliche Abgründe und den Horror des Daseins, in Form der von Freunden und Feinden erzählten Geschichte des kurzen und spektakulären Lebens von Buster Rant Casey.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 08.11.2007
Geradezu euphorisch schwurbelnd bespricht Albert Ostermaier das jüngste Werk seines amerikanischen Schriftstellerkollegen. Chuck Palahniuk habe ein "Neues Testament", "apokalyptische Apokryphen für die Vereinigten Staaten von Armageddon" verfasst und uns Leser mit diesem Buch mit "zu einem Crashkurs der nahen Zukunft" genommen. Es ist nicht ganz leicht, aus Ostermaiers überschwänglichem Metapherndonner so etwas wie substanzielle Aussagen über den Roman zu filtern. Es scheint um einen merkwürdigen Jungen namens Rant zu gehen, um so genannte Crashpartys, in deren Folge massenweise Automobile, mitunter gar geschmückt und kostümiert, verschrottet werde. Des weiteren scheint es verstärkt auch zu Geschlechtsverkehr zu kommen, wozu Ostermaier zufolge speziell Protagonist Rant prädestiniert ist, da er nach einem Spinnenbiss vor einer Dauererektion angetrieben wird. Für Ostermaier ist dieser Rant ein Crash-Test-Dummie der Antinatur, Protagonist einer neuen Crash- und Trashreligion, hinter der sich selbstredend nur unsere westliche Wohlstandsgesellschaft verbergen kann.
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