Claude E. Shannon

Ein/Aus

Ausgewählte Schriften zur Kommunikation- und Nachrichtentheorie
Cover: Ein/Aus
Brinkmann und Bose Verlag, Berlin 2000
ISBN 9783922660682
Gebunden, 334 Seiten, 40,90 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Friedrich Kittler, Peter Berz, David Hauptmann und Axel Roch. Der amerikanische Mathematiker Claude Elwood Shannon (1916-2001), gilt als Begründer der modernen Informationstheorie. Der vorliegende Band versammelt zum ersten Mal die wichtigsten Arbeiten des großen Theoretikers und folgt den vielseitigen kulturellen und medientechnischen Anwendungen, die Shannon selbst von seinen Theoremen machte. Die Herausgeber kommentieren Shannons Arbeiten ausführlich und schließen sie historisch und systematisch unmittelbar an die Schriften Alan Turings an. Die Texte und ihre Kommentierung führen in die Mathematik- und Technikgeschichte des Zweiten Weltkriegs ein und entwerfen die Figur eines Theoretikers, dessen Weg von einer kriegsentscheidenden Theorie der Verschlüsselung über allgemeine Analysen der englischen Sprache, über Kreuzworträtsel, magische Quadrate und Anagramme, zur literarischen Praxis führt. Daneben eröffnet die Ausgabe den Blick in die Welt eines Bastlers, der seine Mathematik in eine gedankenlesende Maschine ? die Nullversion aller Computerspiele ? einbaut, der automatische Mäuse konstruiert, die Labyrinthe lösen und vieles mehr.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.04.2001

Bernhard Dotzler findet es begrüßenswert, dass nun endlich auch die deutsche Übersetzung einer Auswahl von Shannons Arbeiten erscheint, denn er stimmt mit den Herausgebern überein, dass der erst kürzlich verstorbene Mathematiker die technischen Voraussetzungen für die heutige "Informationsgesellschaft und/oder Kommunikationskultur" geschaffen hat. Der Rezensent hebt unter anderem hervor, dass nicht nur das "universale Maß" für Information im Computerzeitalter - das bit - in seinem Umkreis entstanden sei, sondern Shannon selbst es zur "Schlüsselkategorie" gemacht habe. Als besonders erfreulich lobt er aber, dass neben den grundlegenden Erfindungen und Überlegungen Shannons, auch die "kleinen Belustigungen", mit denen er sich zuweilen die Zeit vertrieb, einen Platz in diesem Buch finden, wobei es ihm die Maschine, deren einzige Funktion es ist, sich selbst auszuschalten, offensichtlich besonders angetan hat.

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