Mit 570 Abbildungen. Die Pflanze ist der eigentliche Star des Gartens, und ihre Verwendungsweise ist die Kernfrage der Gartengestaltung. In dem vorliegenden Standardwerk wird die Gartengeschichtsschreibung, die sich seit mehr als 100 Jahren auf kunsthistorische Aspekte konzentriert hat, wieder in erster Linie auf die Pflanze und ihre Verwendung ausgerichtet. Clemens Alexander Wimmer legt erstmals einen Überblick über die Geschichte und Verwendung der Gartenpflanzen von der Renaissance bis zum Ende der Moderne um 1970 vor.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.05.2015
Frank Maier-Solgk warnt vor: Clemens Alexander Wimmers neues Buch "Lustwald, Beet und Rosenhügel" ist kein Lifestyle-Werk zum Thema Garten, sondern ein reichhaltiges, sorgfältig recherchiertes und herrlich bebildertes Geschichtsbuch zur Gartenkunst. Ganz angetan lustwandelt der Kritiker durch die Jahren 1500 bis 1945, erfreut sich an historischen Plänen, Stichen und kolorierten Pflanzenschemata und lernt von dem Berliner Gartenhistoriker etwa, welche Pflanzensorten neu in der Renaissance eingeführt wurden oder wie viele Spalierobstbäume es im Barock gab. Wimmers Sprache erscheint dem Rezensenten gelegentlich ein wenig zu trocken, aber verzeihlich angesichts der Materialfülle, die auch über die in der Gartenkunstgeschichte vernachlässigte Bepflanzung informiert.
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