Aus dem Koreanischen übersetzt von Chei Woon-jung. Ein fesselnder und berührender Bericht eines der ungewöhnlichsten Lebenswege eines großen Menschen und Politikers in unserer Zeit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.06.2000
Anne Schneppen sieht in der Autobiografie nicht nur einen Abriss der koreanischen Geschichte, sondern gleichermaßen einen Einblick in ein "gefährdetes Leben". In ihrer Rezension zeichnet sie den politischen Lebensweg Kim Dae-jungs nach und preist seinen Charakter, da er für seine Überzeugungen sein Leben aufs Spiel gesetzt habe. An der Autobiographie hat sie allerdings auszusetzen, dass das Privatleben des Politikers zu wenig Beachtung finde und so nicht sehr "persönliche" geraten sei. Sie bemängelt die fehlende Systematik in den Betrachtungen und bedauert, dass die letzten Jahre vor der Wahl Dae-jungs zum Präsidenten in den Erinnerungen nicht enthalten sind, was der Autobiografie die "biografische Pointe" nehme, denn schließlich habe der Autor sein Leben darauf hingearbeitet und Morddrohungen und Haft ertragen müssen, um sein Ziel zu erreichen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…