Vicente Alapont, der seinen Job als Inspektor bei der Policía Nacional an den Nagel gehängt hat und jetzt in seiner Heimatstadt Valencia Taxi fährt, kann das Ermitteln nicht lassen. Er nimmt den Auftrag an, dem Verschwinden eines einflussreichen Unternehmers nachzugehen. Seine Nachforschungen führen ihn zu einer dubiosen Privatbank an der Costa Blanca sowie zum stärksten Wirtschaftsverband der Region und zu dessen machtbesessenem Präsidenten. Dabei gerät Alapont immer wieder in brenzlige Situationen …
Mit "Falsches Spiel in Valencia" ist dem schweizerisch-spanischen Autoren Daniel Izquierdo-Hänni ein spannender Kriminalroman über Klüngelwirtschaft in Spanien gelungen, findet Rezensent Reiner Wandler. Darin ist der pensionierte Kommissar Vicente Alaponte noch einmal einem Fall auf der Spur: Einer der wichtigsten spanischen Transportunternehmer - der Vater der 17-Jährigen, deren Tod Alaponte zuletzt nicht aufklären konnte - ist verschwunden. Im Hintergrund der Kriminalgeschichte stehen, so Wandler, die politisch-ökonomischen Verhältnisse in Valencia, die Izquierdo-Hänni nur als langjähriger Einwohner der Stadt portraitieren kann - Steuerhinterziehung, Schwarzgeld, Korruption -, aber auch die kulinarischen Spezialitäten der Urlaubsregion, denen sich der Kommissar begeistert widmet. Ein lokalkulturell reichhaltiger Kriminalroman, den der Rezensent zur Lektüre empfehlen kann.
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