Nach Ansicht Reinhard Osteroths ist dieses Buch ein gelungenes Beispiel dafür, dass ein Buch spannend und kurzweilig sein kann, obwohl "fast alle Personen recht sympathisch sind". Das liegt, wie er findet, vor allem an Pennacs "Wortwitz" und den "schnellen Dialogen". Aber auch die kurzen Einblicke in die Geschichten, die der Rezensent anspricht, können durchaus neugierig machen. Da geht es beispielsweise um eine Brieffreundin Kamos, die anscheinend im 18. Jahrhundert lebt, um Kinder und Eltern, die per Verwandlung ihre Rollen tauschen und um einen Mann, der sich in jeder Schulstunde in einen anderen "unausstehlichen" Fachlehrer verwandelt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.03.2000
In einer etwas wirren Nacherzählung macht Fritz Göttler dennoch deutlich, dass es sich hier um ein lesenswertes Buch handelt. Der Rezensent ist jedenfalls fasziniert, dass der Titelheld mir nichts dir nichts Briefwechsel mit den süßesten Heldinnen der Weltliteratur führt, ein uraltes Fahrrad fährt, mit dem der Großvater den Kugeln der deutschen Besatzer entkam und sich auch im Kino recht gut auskennt. Nebenbei bemerkt Göttler - ohne es zu erklären -, dass das Buch vom Problem der "multiplen Persönlichkeit" handelt.
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