Jeder kann "Spitzenleistungen" erzielen, der erworbenes Wissen beruflich und privat intelligent anzuwenden versteht: Durch optimales Training nach den PISA-Erkenntnissen. "Transfer-Leistungen" sind gefragt, das heißt die Reflexion und Interpretation vorhandener Informationen zur Erweiterung und Verbesserung der eigenen Fähigkeiten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.07.2003
Dieses große Pisa-Training für Erwachsene, befindet Friedrich Wilhelm Graf, "zeugt nur von jener Misere, die es beheben will." Helfen sollte dieses Buch eigentlich dort, so erfahren wir vom Rezensenten, wo die Pisa-Studie die größten Defizite aufgespürt hatte: bei den "Transferleistungen", bei der Anwendung von Wissen also. Wie Graf zeigt, wird in dem Buch jedoch beispielsweise dasselbe Wissen in zwei Fragekontexten völlig widersprüchlich angewendet. Außerdem dominierten, kritisiert der Rezensent weiter, in vielen Testfragen "naive Faktenhuberei" und "triviale Begriffsbestimmungen", und spätestens beim "Abschlusstest" dann zeigten sich die Mängel des hier unternommenen Versuchs überdeutlich, "komplexe kulturelle Überlieferungen auf Kreuzworträtselniveau" herunter zu transformieren.
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