Aus dem Katalanischen von Dorothee von Keitz und Montserrat Santamaria.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.12.2001
Obwohl der Band unter anderem aufgrund seiner Disparatheit einige Schwächen aufweise, freut sich Birgit Aschmann, dass hier ein Mallorca-Buch vorliegt, das fundierte Kenntnisse über die Vergangenheit der Insel vermitteln wolle und die Insel nicht nur als "17. Bundesland" in den Blick nehme. Das Buch verdeutliche, dass die Franco-Ära für die spanische Insel, die von dem spanischen Bürgerkrieg weitgehend verschont blieb, eine andere war als für das Festland. Der Franquismus wurde von der Mehrheit der Bevölkerung zustimmend aufgenommen, erfahre der Leser, obwohl er das Ende der "linken Elite" der Insel zur Folge hatte. Im Zentrum der Beobachtung stünde bedauerlicher Weise nur ein Teil der damaligen Gesellschaft: Die in linken Parteien und Gewerkschaften organisierten Antifranquisten. Birgit Aschmann vermisst eine zusammenfassende Auswertung der Ergebnisse, bleibt aber bei der Meinung, dass es sich hier um ein Mallorca-Buch der anderen Art handelt, auch wenn der Band nicht allen Verheißungen des Herausgebers entspreche.
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