Herausgegeben von Bernd Lemke, Dieter Krüger, Heinz Rebhan und Wolfgang Schmidt. Die Reihe "Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland" schließt nahtlos an das vierbändige Werk "Anfänge westdeutscher Sicherheitspolitik" an. Ziel ist es, die Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland und den Aufbau ihrer Streitkräfte seit dem Bündnisbeitritt 1955 darzustellen. Auf der Basis einer intensiven Quellenauswertung in nationalen und internationalen Archiven kann damit die ganze Bandbreite westdeutscher Bündnis- und Streitkräftegeschichte analysiert werden. Der Zusammenhang von NATO-Vorgaben und nationaler Verteidigungsplanung wird dazu ebenso eingehend erschlossen wie die Integration der aufwachsenden Streitkräfte in Staat und Gesellschaft und das Innenleben der Bundeswehr.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.11.2006
Dank umfangreichen Quellenmaterials hätten die Autoren nicht weniger als ein Standardwerk vorgelegt, konstatiert Henning Köhler. Sauer aufgestoßen sind ihm trotzdem ein paar Details, etwa die "blauäugige" Entlastung des der Bestechung verdächtigten Franz Josef Strauß. Einspruch erhebt der Rezensent auch, wenn die spätere Rolle der Luftwaffe "überzogen" dargestellt werde, als Partner der USA bei der "Vernichtung" des Feindes. Hier wittert der Rezensent Ressentiments. Außerdem moniert er den seiner Meinung nach allein schon sprachlich schlechten Stil.
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