25 Texte von 20 Autoren, die das Feld der deutschen Literatur umpflügten: Von den 'Gründervätern' der 60er Jahre - Brinkmann, Handke, Plenzdorf - über die 'zweite Generation' - Rainald Goetz, Max Goldt, Wiglaf Droste - bis zu den 90er Jahren mit Feridun Zaimoglu, Christian Kracht, Benjamin Lebert und anderen.
Dirk Knipphals ist recht angetan von diesem Schulbuch über Popliteratur. Seiner Meinung nach ist die von Dirk Frank zusammengestellte Textsammlung eine Bereicherung im Umgang mit dem umstrittenen Konzept der Popliteratur, weil sie die gängigen Vorurteile kritisch reflektiert: "Dirk Frank guckt erst mal genauer hin". Und er schaut weiter zurück in die Geschichte der Popliteratur als bis zur Mitte des letzten Jahrzehnts, lobt der Rezensent. Rolf Dieter Brinkmann hat darin genauso seinen Platz wie Christian Kracht. In dem Vorwort, das dem Reader voransteht, geht Frank auf die Ursachen der Skepsis gegenüber der Popliteratur ein und vermutet sie in dem Umstand, dass Leslie Fiedler die Popliteratur seinerzeit als Mittel sah, die Grenzen zwischen E-und U-Kultur einzureißen. Diesen Ansatz und den Rest des Vorwort findet Knipphals ausgesprochen "informativ".
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