Hast du etwas zu geben? fragten die Slumkinder von Monte Azul, der Favela am Rande der Millionenstadt São Paulo, die deutsche Auswanderin Ute Craemer. Ihr Haus wurde ein Ort der Geborgenheit, des Lernens und Spielens und der Anfang eines Projekts, das einen ganzen Stadtteil verändern sollte. Statt auf Hilfe von oben setzt Ute Craemer auf Eigeninitiative und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Gemeinsam mit den Favela-Bewohnern baute sie eine der nachhaltig erfolgreichsten Sozialorganisationen Brasiliens auf. Heute genießt die Associação Comunitária Monte Azul weltweit Vorbildcharakter.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.08.2014
Das Werk Ute Craemers, die in den siebziger Jahren begann, in brasilianischen Favelas zu arbeiten und in Monte Azul im Süden Sao Paulos auf den Grundpfeilern Erziehung und (Waldorf-)Pädagogik ihr Konzept der Urbanisierung zu etablieren, um die Lebensverhältnisse in den Favelas zu ändern, scheint Josef Oehrlein ein Buch wie dieses wert. Die Autorin Dunja Batarilo findet laut Oehrlein den richtigen (lebendigen) Ton, um zusammen mit Craemer deren Lebensgeschichte zu erzählen und sie durch Alltagsszenen aus Monte Azul und gesellschaftspolitischen Informationen zu ergänzen, schreibt der Rezensent.
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