New York, Anfang der Sechziger: Jack Holmes ist verliebt. Das Objekt seiner Begierde, der junge Schriftsteller Will, arbeitet gemeinsam mit Jack für ein Kunstmagazin. Die beiden werden gute Freunde, auch wenn Jacks unerfüllte Sehnsucht dadurch nur noch leidenschaftlicher und verzweifelter wird. Immer wieder kommt er Will nahe - und immer wieder fragt er sich, ob sich sein Traum je erfüllen wird. Mit Leichtigkeit und Eleganz erzählt Edmund White die Geschichte einer Freundschaft, die Jack und Will durch die Jahrzehnte trägt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.01.2013
Als maßgeblichen Chronisten schwulen Lebens bezeichnet Jan Knobloch Edmund White, dessen neuestem bei uns erschienenen Roman er sich widmet. Ins New York der frühen 60er taucht Knobloch mit dem Roman ein, in eine recht simple Handlung um Vaterkonflikt, latente Homosexualität, Coming-Out und viel, viel Sex. Vor dessen unverhohlener, detailreicher Schilderung meint uns der Rezensent tatsächlich warnen zu müssen. Die Warnung vor allzu großer Vergleichsseligkeit in Whites Sprache nehmen wir allerdings gerne zur Kenntnis.
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