Elisabeth Hase war eine findige Fotografin mit geschäftlichem Geschick und einem eigenen Studio - wie war eine ungewöhnliche Frau, die mit Fotografie ihre Familie ernährte zu einer Zeit, da weder die Frau in der Gesellschaft noch die Fotografie als Kunstform wirklich emanzipiert wr. Dieser Band vermittelt erstmals einen Einblick in ihr vielgestaltiges Werk.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 31.10.2003
"Zu einer Zeit, in der Emanzipation eher als fragwürdige Schrulligkeit denn als gesellschaftlich wertvoll angesehen wurde", ist es der Fotografin Elisabeth Hase bereits gelungen, mit ihrer Arbeit für ihre Familie zu sorgen, heißt es in der mit dem Kürzel "anme" gezeichneten Besprechung. Der nun im Steidl Verlag erschienene Fotoband mit einer ansehnlichen Auswahl ihrer Landschaftsaufnahmen, Stillleben und Kindermotiven ermögliche "erstmals" eine Annäherung an das komplexe Schaffen Hases. Die Fotografin selbst hat einen großen Teil ihrer Arbeiten ohne entsprechenden Auftrag geschaffen, entnehmen wir der Rezension weiter, sie habe "auf Vorrat produziert".
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