Schnell nachschlagen, schnell informiert sein: Der handliche Band macht mit 175 Meistern aus 650 Jahren Musikgeschichte bekannt - von Guillaume de Machaut bis Adriana Hölszky. Jeder Komponist wird im Bild gezeigt; die wichtigsten Lebensstationen werden herausgestellt, Werk und Wirkung beschrieben.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.12.2003
Ein "Komponisten-Lexikon im Fast-Food-Format", urteilt Helmut Mauró über dieses Buch. Und das schmeckt ihm überhaupt nicht. Pro Reclam-Seite ein Komponist, das kann nicht gut gehen. Wie geht das überhaupt? Ganz einfach, erklärt der Mauró: in den ersten fünf Zeilen suggeriere man dem Leser das Geniehafte des jeweiligen Komponisten, den übrige Platz fülle man mit Lebensdaten. Dazu bedürfe es nur einer "schlagkräftigen Prosa", "gerne mit unerklärlichen Zutaten durchwürzt, und obendrauf eine kleine ketchupmäßige Phrase". Diese Mahlzeit mag für den "kleinen Bildungshunger" zwischendurch oder für kurz vor der Prüfung genau richtig sein, räumt Mauró ein. Und danach? Die Antwort des Rezensenten: "Das chlorfrei gebleichte Bändchen ist biologisch abbaubar."
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…