Aus dem Französischen von Danielle Heufemann. Eines Abends nach der Zirkusvorstellung wird Clown Nino das Gefühl nicht los, dass die Leute ihn bloß auslachen. Er will kein Clown mehr sein und sucht Hilfe beim Zirkusdirektor. Und der weiß Rat. Ganz nach dem Motto: Zu zweit machts mehr Freude!
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 25.03.2004
Benedikt Erenz hebt zu dreifachem Lob an: zunächst preist er den Verlag bohem press, der trotz seines wenig "eleganten" Namens immer so "tolle" Kinderbücher herausbringt. Dann feiert er den französischen Autor und Grafiker Eric Battut, dessen "Spiel mit Perspektiven und Proportionen" er sehr schätzt und der ihn mit der "Farbenpracht" seiner Bilderbücher an Gregoire Solotareff erinnert. Schließlich begeistert er sich auch für die in diesem Bilderbuch erzählte Geschichte vom Clown Nino, der sein Selbstvertrauen verliert und durch die Clownin Nina wieder glücklich wird. Zugegebenermaßen eine "allerschlichteste Geschichte" räumt der Rezensent ein. Aber dieses Rot, das immer wieder in dem Bilderbuch eine prominente Rolle spielt, schwärmt der verzückte Erenz, ist einfach "unvergesslich".
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