Mit der Klimabewegung fing es an, aber diese ist erst der Anfang. Die Generation Greta nimmt die Gestaltung der Zukunft selbst in die Hand. Die nach der Jahrtausendwende geborenen jungen Menschen wollen dabei keinen Generationenkonflikt, sondern gemeinsam mit der Generation ihrer Eltern dringend notwendige Veränderungen anstoßen. Was bewegt Hunderttausende Jugendlicher, auf die Straße zu gehen? Welche Werte, Ziele und Vorstellungen haben sie für ihr Leben und die Zukunft unserer Gesellschaft? Wie denkt die Generation Greta über Einwanderung, Heimat, Europa, soziale Gerechtigkeit, Bildung und Ausbildung, Partnerschaft und sexuelle Identität? Der bekannte Jugendforscher Klaus Hurrelmann und der Journalist Erik Albrecht schildern die Gedanken- und Gefühlswelt der Generation Greta anhand von Studien, Porträts und zahlreichen Gesprächen, die sie mit jungen Menschen geführt haben. Und sagen, wo wir sie unterstützen sollten, weil sonst Stillstand droht.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.08.2020
Rezensentin Jana Anzlinger hadert ein wenig mit dem Etikett "Generation Greta", die Achtundsechziger hat ja auch kein Mensch als "Generation Rudi" bezeichnet. Aber was die Jugendforscher Klaus Hurrelmann und Erik Albrecht in ihrer Studie über diese Generation zusammentragen, findet die Rezensentin aufschlussreich und "analysestark". Von Dating-Praxis über Parteienmüdigkeit und Berufsaussichten bis zur Kritik an der schleppenden Digitalisierung der Schulen erfährt sie, was junge Menschen bewegt. Unklar bleibt in ihren Augen allerdings, wann einzelne Aussagen pars pro toto gelten und wann sie als individuelle Stimmen gelten müssen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.06.2020
Jörg Thomann kennt Klaus Hurrelmann als Urgestein der Jugendforschung. Hurrelmanns gemeinsam mit Erik Albrecht verfasstes Buch über die Generation Greta lässt Thomann kritisch nachfragen, ob eine exponierte Person wie Greta Thunberg wirklich repräsentativ ist. Wie sich die Autoren der ausgewählten Generation nähern, durch Auswertung der Shell-Studie, Interviews und teilnehmende Beobachtung an Schulen, findet Thomann sinnvoll. Die Ergebnisse (der Greta-Typ ist kein Egotaktiker, lautet eines) scheinen dem Rezensentin allerdings "fragmentarisch", auch weil die Autoren den Arbeitsmarkt und das Schulsystem verstärkt in den Blick nehmen und ihnen der eigentliche Fokus des Buches dabei etwas entgleitet, findet Thomann.
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