Die unveröffentlichten Briefe einer außergewöhnlichen Liebe.
Eva und Erwin Strittmatter lernten sich im Februar 1952 kennen und kamen sich während einer Tagung der "Jungen Autoren" näher. Die 22-jährige Mitarbeiterin des Schriftstellerverbandes lebte in Berlin, der freiberufliche Schriftsteller in Spremberg, und so gingen Briefe zwischen den beiden hin und her. Ihr Briewechsel aus den fünfziger Jahren ist fast vollständig erhalten und zeigt, wie einer im andern die Verwirklichung seiner Ideale sucht, erzählt von familiären und künstlerischen Krisen, von Begegnungen mit Kollegen, vom Leben in der DDR und von dem Ringen des Dichters Strittmatter um sein Werk.
"Ich danke Dir, ich danke Dir und will es gern mit allem lohnen, was ich bin und was ich durch Dich noch werden kann.
Du bist mein zweites Ich."
Erwin Strittmatter an seine spätere Frau Eva, 15. Juni 1952
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 31.01.2019
Rezensentin Cornelia Geißler warnt geradezu vor den frühen Briefen zwischen Erwin Strittmatter und Eva Strittmatter. So verklärt und alles verklärend, wie die Liebe hier erscheint, so bitter wird es enden. Was uns die sehr privaten Briefe des anfänglichen Glücks eigentlich angehen, vermag Geißler nicht zu sagen. Als zeithistorische Dokumente taugen sie laut Geißler jedenfalls nicht, auch wenn von Autorentreffen und vom Schriftstellerverband die Rede ist. Zu dünn der Gehalt, meint sie. Erwin Strittmatter aber sei hier von seiner weichen Seite zu bestaunen.
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