Was kann uns das Gedicht sagen, noch oder gerade heute, wie kann es reagieren auf das, was uns umgibt, auf Annäherungen und Auseinanderdriften, auf Glück und Verlust, auf Liebe und den Krieg, ja, gerade auf den?
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 20.05.2000
Ein Buch aus einem verschwindenden Genre - und ein sehr wohlwollender Rezensent! Rüdiger Görner lobt Schlags Gedichte als "elegisch-melancholische" "Stimmungsbilder", keine Gefühlsduselei, sondern durchdachte und zugleich "leidenschaftliche" Bestandsaufnahmen. Das Rückrat der lyrischen Texte bilden thesenhafte Ideen, beschreibt Görner, die Themen reichen von der verlorenen Unschuld des "Ich", über die Begegnung mit der Natur und die Erfahrungen des Krieges bis zur Reflektion über Musik und Kunst. "Der Ernst" dieser "gelungenen" Verse scheint ansteckend zu sein: Diese Gedichte, verspricht der Rezensent, würden den "Leser nicht nur ansprechen, sondern sich in ihn, Vers um Vers, einsprechen".
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