Franz Hohler

Franz Hohler & friends

Begegnungen mit Elias Canetti, Friedrich Dürrenmatt, Klaus Wagenbach u.v.a.
Cover: Franz Hohler & friends
Luchterhand Literaturverlag, München 2024
ISBN 9783630877754
Gebunden, 304 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Franz Hohler wäre nicht der, der er ist, ohne die Menschen, denen er in seinem Leben begegnet ist. "Franz Hohler & friends" versammelt persönliche Porträts von Weggefährtinnen und Weggefährten, die einen großen Einfluss auf den Menschen und den Künstler Franz Hohler hatten - von Wolf Biermann über Friedrich Dürrenmatt und Dieter Hildebrandt bis Gardi Hutter, Peter Härtling und Mani Matter. Es sind Porträts in Form von kurzen Erzählungen, Liedern, Gedichten, Hymnen oder Abschieden, sie erfassen die Porträtierten gleichsam mit einem Seitenblick, sind Schnappschüsse voller Sympathie und Gespür für die Gemeinsamkeiten. In ihnen scheinen immer wieder die großen Themen Franz Hohlers auf, die Sprache und die Musik, der Sinn des Unsinns und die Abgründe des Alltags, das politische Engagement in bewegten Zeiten. So entwerfen sie wie ganz nebenbei auch das Porträt des Porträtierenden - von Franz Hohler selbst.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 16.12.2024

In diesem Band sind rund 60 Texte von Franz Hohler versammelt, in denen er die Menschen aus seinem literarischen Netzwerk porträtiert, erklärt Rezensent Philipp Ramer: Von 1970 an hat er mit und über Menschen wie Friedrich Dürrenmatt, aber auch Urs Wehrli geschrieben, in einer ganzen Reihe an verschiedenen Gattungen, von Festreden bis Gedichten. Was diese Texte so besonders macht, ist Ramer zufolge die persönliche Perspektive und die Zuwendung, die Hohler seinen Subjekten widmet, plastisch ist das, und nur selten zu ich-bezogen. Der Kritiker lobt die originelle Sichtweise des Autors, etwa, wenn er von der Abschiedsvorlesung Peter von Matts berichtet, bei der die Bronzeköpfe der Zürcher Universität plötzlich zu lebendigen Zuhörern werden. Nicht zuletzt gefällt ihm auch, wie sich Hohler für die Schweizer Mundart-Literatur einsetzt, schon das macht das Buch lesenswert, wie er schließt.

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