Aus dem Amerikanischen von Anita Ehlers. Ausgehend von einer glänzend geschriebenen Diskussion der Entstehung des Universums, des Big Bang, wird der Leser durch die Geschichte unseres Universums bis zum Ende der Zeit geführt. Über vier Milliarden Jahre Erdgeschichte schreiten die Autoren mit den Erkenntnissen der Teilchenphysik, der stellaren Astronomie und der Kosmologie ab, bis sie an den Endpunkt, zum Erlöschen der Sterne und dem Ende der Zeit, gelangen. Welche Rolle spielen die Schwarzen Löcher, auf welchen Sternen kann Leben existieren, welche Bedeutung besitzt der Wert der Zeit für den Fortbestand des Universums?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.09.2000
Zwar stellt Susanne Weidlich fest, dass die Autoren ihrem Anspruch, auch für das in physikalischer und astronomischer Hinsicht weniger vorgebildete Publikum zu schreiben, nicht immer gerecht werden. So scheint sie insbesondere das erste Kapitel nicht immer leicht verständlich zu finden, und auch die Abbildungen hätten ihrer Ansicht nach etwas besser erklärt werden können. Insgesamt beurteilt sie das Buch jedoch als überaus spannend und stellenweise sogar geradezu witzig zu lesen. Dass die Autoren bei den verschiedenen Szenarien, die sie entwerfen, keine endgültigen Antworten geben und auch Spekulationen über das Universum anstellen, tut der Qualität des Buchs ihrer Meinung nach keinen Abbruch. Besonders gut scheinen ihr die Passagen zu gefallen, in denen es um die Zukunftsaussichten der Menschheit geht - auch wenn diese recht "unerfreulich" ausfallen. Allerdings weiß sie die Leser gleichzeitig auch zu beruhigen: Erst in mehreren Milliarden Jahren wird die "benachbarte Andromeda-Galaxie mit unserem Milchstraßensystem kollidieren".
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