Herausgegeben von Helga Dombrowsky. Mit ausgewählten Untiefe-Bildern von Max P. Häring. Gedichte und Texte von Frida Langer, der letzten Jüdin aus Giengen an der Brenz, die sich am 3. April 1942 unmittelbar vor ihrer Deportation das Leben nahm.
Andächtig liest Brigitte Werneburg die Texte der jüdischen Kunsthandwerkerin Frida Langer, die sich 1942 kurz vor ihrer Deportation das Leben nahm. Die von der Historikerin Helga Dombrowsky gesammelten Gedichte und Texte Frida Langers sind auch dank ihrer Tochter gut erhalten, erzählt Werneburg. In melancholischen Gedichten reflektiert die Autorin darin die "erlittene, drohende und imaginierte" Gewalt ihrer Gegenwart, fasst Werneburg zusammen. Besonders gelungen findet die Rezensentin auch die im Buch enthaltenen Bilder des Künstlers Max Häring, deren Charakter eigene Assoziationsspielraume öffnen.
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