Hatten es Gespenster früher leichter? Als es King Kong, Godzilla und Harry Potter noch nicht gab? Wer sich in Zeiten ohne Zentralheizung kalte Schauer über den Rücken jagen wollte, war mit Geistern und Gespenstern bestens bedient. Und doch: Was damals funktionierte, ist auch heute noch möglich. Bernt Hahn, Renate Kohn, Michael Quast und Otto Sander geben in dieser Anthologie die schönsten Gespenstergeschichten von Mark Twain, Ambrose Bierce, Gustav Meyrink, Oscar Wilde und Guy de Maupassant zu Besten.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…