Aus dem Englischen von Susanne Hornfeck und Andrea Ott. Ein internationales Gemeinschaftswerk, das erstmals die Vielfalt der Geschichtsschreibungen in aller Welt als Panorama vor Augen führt. Weltregionen sind geografische Areale, Klimazonen, sie repräsentieren Kulturen und Ethnien unterschiedlichster Art. Sie weisen die vielfältigsten Geschichten in Raum und Zeit auf. Dass überdies jede dieser Weltkulturen ihre je eigene Geschichtsschreibung hervorgebracht hat, ist erst im Zeitalter interkultureller Vernetzung und Kommunikation ganz ins Bewusstsein getreten. Es sind diese Geschichtskulturen, deren Charakteristik, Wechselwirkung, Erkenntnisinteressen und politische Motive so faszinieren. Das Werk bietet erstmalig eine vergleichende Zusammenschau der Welthistoriografie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.01.2014
Für Andreas Eckert bleiben Wünsche offen bei dieser vor fünf Jahren im englischen Original erschienenen, jetzt überarbeitet und erweitert auf Deutsch vorliegenden Historiografiegeschichte. Was das Autorentrio Georg Iggers, Edward Wang und Supriya Mukherjee anstrebt, nämlich die Wechselwirkung zwischen Geschichtsschreibung und anderen gesellschaftlichen Aspekten sichtbar zu machen, gelingt laut Rezensent nur ansatzweise. Ebenso der avisierte Blick auf westliche und nichtwestliche Interaktion untereinander. Was Eckert bleibt, ist eine mit fundierten, konzisen, wenngleich Regionen recht ungleich gewichtenden Miniaturen garnierte enzyklopädische Studie für Einsteiger in die Globalisierungsgeschichte. Als solche durchaus informativ und verlässlich, meint der Rezensent.
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