Mit zahlreichen Farbfotos und einer farbigen Karte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.05.2001
"Auf sechsundneunzig Seiten keine frappierende Beobachtung oder erstaunliche Begegnung", stöhnt ein mit "Kfi." zeichnender Rezensent. "Gewissenhaft und nach Vorlage" werde hier das Elsass abgehandelt, und zwar "als deutsches Mythologem". Das heutige Elsass sei aber in diesem Bildreiseband "etwa so prägnant vertreten", wie das heutige Witebsk in den Bildern von Marc Chagall. Kurz: "heile Welt und glanzkaschierte Vergangenheit". Zwar räumt "Kfi." ein, dass dem "schreibenden Fotografen" Jung ab und zu "hervorragende Bilder" gelungen seien. Doch sein Text stütze sich auf Goethe und den "Guide Michelin", auf "drittklassige einheimische Romanciers" und die Jugenderinnerungen des "biederen Tomi Ungerer". Nirgends, bemängelt "Kfi." außerdem, tauchten Menschen auf. Junge ziehe wohl Motive vor, "die stillhalten und keine Fragen stellen". Also "geraniengeschmücktes Fachwerk" oder "hundertjährige Eichenholzfässer".
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…