Mit einer Chronik von Elia Morandi. Herausgegeben von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Mit ca. 55 Abbildungen. Hamburg hat Sehnsucht. Nach azurblauem Himmel und wärmender Sonne, nach einer Prise "mittelmeerleicht" statt "klinkerernst". Kein Wunder, dass Italien zu einer heimlichen Geliebten Hamburgs wurde - eine Liaison, die bis heute anhält und zahlreiche Spuren hinterlassen hat. Was wäre die Stadt ohne italienisches Essen und italienische Gewürze, ohne Eisverkäufer? Was ohne die italienischen Nachbarn, die unsere Alltagskultur so bereicherten und als Migranten am deutschen Wirtschaftswunder mitschufteten? Was das kulturelle Leben ohne die fahrenden Operncompagnien, ohne Enrico Caruso oder Maria Callas, denen die Hamburger zu Füßen lagen? Wie trist die Innenstadt ohne die nach italienischem Vorbild errichteten Alsterarkaden? Alles begann mit dem ersten Italiener in Hamburg, einem echten Papst ...
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