Mit einer Chronik von Elia Morandi. Herausgegeben von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Mit ca. 55 Abbildungen. Hamburg hat Sehnsucht. Nach azurblauem Himmel und wärmender Sonne, nach einer Prise "mittelmeerleicht" statt "klinkerernst". Kein Wunder, dass Italien zu einer heimlichen Geliebten Hamburgs wurde - eine Liaison, die bis heute anhält und zahlreiche Spuren hinterlassen hat. Was wäre die Stadt ohne italienisches Essen und italienische Gewürze, ohne Eisverkäufer? Was ohne die italienischen Nachbarn, die unsere Alltagskultur so bereicherten und als Migranten am deutschen Wirtschaftswunder mitschufteten? Was das kulturelle Leben ohne die fahrenden Operncompagnien, ohne Enrico Caruso oder Maria Callas, denen die Hamburger zu Füßen lagen? Wie trist die Innenstadt ohne die nach italienischem Vorbild errichteten Alsterarkaden? Alles begann mit dem ersten Italiener in Hamburg, einem echten Papst ...
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…