Aus dem Amerikanischen von Gabriel Hochfels. Erstmals widmet dieses Buch sich ausschließlich der Innenarchitektur und dem Möbeldesign im Schaffen von Le Corbusier (1887-1965). Marcus berichtet von den Entstehungsbedingungen der Möbel, wie der berühmten Liege und des Armchairs, und der Innenarchitektur, vom Pavillon "Esprit Nouveau" von 1925 und den legendären Villen La Roche und Savoye, bis zur vieldiskutierten Unité d'habitation in Marseille. Unter den 200 Abbildungen, davon 60 in Farbe, befinden sich neben Archivphotos auch zahlreiche neue Aufnahmen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.08.2001
Der Aufgabe, den armen Le Corbusier aus einem Wust von Legenden und Fehlurteilen zu befreien, wird der Autor offenbar nicht gerecht. Jedenfalls stellt der Rezensent Wolfgang Jean Stock leicht empört fest, dass dem Baumeister hier schon im ersten Satz vorgeworfen wird, zu viel gesprochen und geschrieben zu haben. Dennoch findet Stock den Band ganz prächtig. Einen "Höhepunkt der jüngeren Architekturpublizistik" und eine "präzise Einführung in das Lebenswerk des Architekten" nennt er ihn sogar. Schließlich bemüht sich die Studie über die "Wohnmaschine" ja auch "immer wieder, die geistigen Voraussetzungen von Le Corbusiers Visionen darzulegen." Und dass die Arbeit "ebenso klar wie kompetent geschrieben" (wie auch in "anschauliches Deutsch übersetzt") wurde, dass das Layout "großzügig" daherkommt und die zahlreichen farbigen Abbildungen Le Corbusiers Einsatz starker Farben vergegenwärtigt - dies alles, schreibt Stock, macht das Buch "nicht nur thematisch erhellend, sondern auch einfach schön."
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