Aus dem Amerikanischen von Jenny Merling. Brutal ehrlich erzählt George Watsky aus seinem Leben als junger Mann, als Musiker, als Freund und als Sohn, von Peinlichkeiten, Fehlstarts, Abfuhren und kleinen Triumphen. Denn nur das Scheitern ergibt Geschichten, die es zu erzählen und zu erleben lohnt. Dreizehn Stories eines vielseitigen Künstlers.
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 10.10.2017
Dass George Watsky ebenso gut schreibt wie er rappt, lernt Rezensent Julian Weber in diesem Debüt des amerikanischen Musikers und Poetry-Slammers. Viel "Drive" und "Atzen-Humor" attestiert der Kritiker den hier versammelten dreizehn Short Stories, in denen Watsky "Glamour und Impotenz", "Akne und Karl Marx" gekonnt gegeneinander schneidet und nicht ohne Zynismus erzählt, wie er nach Provinz-Poetry-Slams Studentinnen aufreißt oder für seine Tante einen Narwalstoßzahn aus Kanada schmuggelt, resümiert Weber. Auch wenn der Rezensent gelegentlich ein wenig schnaubt, kann er sich dem "subtilen" und kühnen Witz von Watsky nicht entziehen.
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