Thomas Gottschalk brachte frischen Wind ins Radio und prägte einen neuen Stil der Fernsehunterhaltung. Als Kinostar und Werbefigur wurde er Kult, als Showmaster ist er Legende - zwei ganze Generationen sind mit ihm aufgewachsen. Aber auch wenn 98 Prozent der Deutschen sagen, dass sie Thomas Gottschalk kennen, hat sich doch nur ein winziger Teil seines Lebens im Licht der Scheinwerfer abgespielt, und vieles, was backstage abgelaufen ist, war spannender, lustiger und ehrlicher als das, was die Kameras eingefangen haben.
Moritz von Uslar findet Thomas Gottschalks Autobiografie "Herbstblond", die angeblich ohne Ghostwriter entstanden sei, erfreulich unlustig und letztendlich erstaunlich verletzt. Wie Uslar darstellt, resümiert der "Übermann der deutschen Fernsehunterhaltung" seinen Weg aus der Provinz zum Starruhm, beschreibt durchaus selbstironisch, dass er hauptsächlich Schaum geschlagen habe und nur durch gute Laune aufgefallen sei. Uslar wundert sich allerdings weniger, dass jetzt neue Moderatoren die Hoheit übernommen haben, als darüber, dass Gottschalk trotz seines "haltlosen Geplappers" so lange im Amt war. Gottschalks Verdienst sei es gewesen, den Pop in deutsche Wohnzimmer geholt zu haben, so der Rezensent, dafür sei er lange und reich genug entlohnt worden.
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