Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.01.2002
Der mit jby. zeichnende Rezensent scheint recht angetan von dem Sammelband, der sich mit dem Verhältnis Georges zu seinen jüdischen Freunden befasst und aus einer Tagung in Potsdam hervorgegangen ist. Der Rezensent beurteilt das im Buch ausgebreitete Material als "reich", wenn auch "widersprüchlich", und er weist darauf hin, dass die Untersuchungsergebnisse kein "eindeutiges Bild" ergeben, da sich George selbst ziemlich widersprüchlich geäußert habe und auch sein Verhalten ambivalent gewesen sei.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…