Die Autorinnen Gertrude Cepl-Kaufmann und Antje Johannig nehmen den Leser mit auf eine kulturhistorische Zeitreise entlang des Rheins. Literatur und Kunst im Wandel der Zeit interessieren dabei ebenso wie nationalistische Bestrebungen und ideologische Verkrustungen. Durch die Fülle an literarischen Texte und zeitgenössischen Abbildungen ergibt sich das vielgestaltige Panorama der Kulturgeschichte des Rheins.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 31.05.2003
Der mit "rox" zeichnende Rezensent bespricht diese Kulturgeschichte des Rheins, dessen Bedeutung über Jahrhunderte hinweg kaum zu überschätzen gewesen sei, und dies nicht nur im wirtschaftlichen Sinne. Hier sei die Geschichte des Flusses vom Rhein der Romantiker über seine Bedeutung für die Burschenschaften bis zur Politisierung nach der Französischen Revolution oder seine Verbindung mit dem deutschen Nationalismus sachkundig erzählt. Das Fazit des Rezensenten: "Ein schön illustrierter Band und ein origineller Ansatz zu einer deutschen Kulturgeschichte."
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…