Hanser Berlin, Berlin 2026
ISBN
9783446284869 Gebunden, 288 Seiten, 22,00
EUR
Klappentext
Aus dem Englischen von Bernhard Robben. In einem Smarthome in nicht allzu weit entfernter Zukunft geht ein kleines Gerät seiner liebsten Tätigkeit nach: Scout, ein Staubsaugerroboter, hört gern zu, wenn sein Besitzer Harold seiner schwerkranken Frau Edie vorliest. Als sie stirbt und Harold in seinem Schmerz zu versinken droht, machen es sich Scout und die anderen Haushaltsgeräte zur Aufgabe, ihrem Menschen zu helfen. Denn in der hochtechnisierten Umgebung, die auf den ersten Blick perfekt scheint, zeigen sich Risse, und Scout beginnt zu verstehen, dass die Welt nicht nur aus Schaltkreisen besteht.
Fast kitschig ist der Beginn von Glenn Dixons Roman für Rezensentin Liane von Billerbeck, der Protagonist Harold wird nach dem Tod seiner Frau Edie von seinen smarten Haushaltsgeräten umsorgt, insbesondere vom Saugwischroboter Scout, der sich aufopfernd um ihn kümmert. Die Küchenuhr aber ahnt, was auf Harold zukommt, verrät Billerbeck: Eine KI steuert die Geräte und hat Übles im Sinn. Auch Harolds Tochter Kate soll den Vater im Auftrag der KI auf ein Lebensende im Heim vorbereiten, will sich aber widersetzen, lesen wir. Die Kritikerin liest gebannt, wie Dixon hier die großen Fragen über die Freiheit des Menschen, unsere Erinnerungen und die Bedeutung von Kunst anhand des Versuchsaufbaus einer kontrollierenden KI verhandelt.
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