Der Amerikaner Peter Sellars gehört zu den weltweit gefeiertsten, gefragtesten, aber auch umstrittensten Opern- und Theater-Regisseuren unserer Zeit. Spektakulär aktualisierende Klassikerinszenierungen wie etwa seine im New York der 80er Jahre spielende Mozart-Trilogie haben ihn weithin bekannt gemacht. In den letzten Jahren hat er besonders bei den Salzburger Festspielen und dem Glyndebourne Festival als Regisseur zeitgenössischer Opern u.a. von Messiaen, Ligeti, Adams und Saariaho Aufsehen erregt. Die Auslotung der Grenzen zwischen Gesellschaften und Kulturen, zwischen Genres und Stilen, zwischen Zeiten und Räumen ist eine seiner künstlerischen und politischen Intentionen. Daniel Libeskind und Robert Wilson bereichern die Publikation mit einer konzeptionellen Skizze und einem graphischen Blatt. Der Choreograf William Forsythe und sein künstlerischer Mitarbeiter Steve Valk gewähren mit ihren in Kooperation entstandenen Zeichnungen und Collagen "Pleasing Combinations" in diesem Buch erstmals einen assoziativen Einblick in ihre außergewöhnliche dramaturgische Bildersprache.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Er ist einer der bedeutendsten Regisseure der Gegenwart. Keiner hat Mozarts da Ponte-Opern so gegenwärtig gemacht wie der Amerikaner Peter Sellars. Ein reich illustrierter Band mit Aufsätzen von u.a. Ivan Nagel, Edward W. Said, Hermann Beil, Kent Nagano, Gerard Mortier und Toni Morrison über Peter Sellars, dazu ein Text von Peter Sellars und ein Interview mit ihm. Dazu kommen Beiträge von u.a. Robert Wilson, William Forsythe, Adonis (mehr) und Daniel Libeskind. Abgeschlossen wird das Buch mit einer Aufnahme, die zeigt, wie Betty Freeman, Peter Sellars und Heiner Müller fotografiert werden. Wer genau hinschaut, der erkennt in einem Spiegel auch noch die Fotografin dieses Bildes: Brigitte Maria Mayer. Herausgeber dieser sich über 176 Seiten erstreckenden Schatzkammer ist Gottfried Meyer-Thoss. Das Buch bietet nicht nur Jubelarien. Edward W. Said zum Beispiel sieht Peter Sellars' Arbeiten sehr kritisch... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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